Das Mineralölwerk war über Jahrzehnte die Sammelstelle für Altöl aus der Region Stuttgart. Die Handhabung und Lagerung der eingesetzten Stoffe und der dabei anfallenden Abfallstoffe verursachte erhebliche Kontaminationen im Untergrund des Betriebsgeländes. Zur Sicherung der Baugrube war ein aufwändiger Spezialtiefbau notwendig. Zur Beseitigung von Kontaminationen, die nicht durch Bodenaustausch entfernt werden konnten, wurde 2006 eine Grundwasserreinigungsanlage in Betrieb genommen.

  • Ansprechpartner: Peter Rothschink
  • Projektzeitraum:
    1998 bis 2014
  • Auftraggeber:
    Stadt Stuttgart
  • Ort:
    70376 Stuttgart
  • Arbeitsgebiet:
    Standortuntersuchung/-sanierung

Leistungen

  • Bestandsaufnahme
  • Zustandsbewertung
  • Machbarkeitsstudien
  • Vor- und Entwurfsplanung
  • Ausführungsplanung
  • Durchführung von Probenahmen der Medien Wasser, Boden, Bodenluft und Gebäudesubstanz
  • Bewertung der Analysenbefunde
  • Erstellen einer Gefährdungsabschätzung für die Wirkungspfade Boden-Grundwasser und Boden-Mensch
  • Überwachung der Sanierungsziele
  • Konzeption und Betrieb der Grundwasserreinigungsanlage
  • Untersuchungen zur Wirksamkeit von Natural Attenuation
  • Hydrogeologische Untersuchungen

Technische Daten

  • Betriebsgelände 9.000 m², Schadstofffahne im Grundwasser 20.000 m²
  • Aushubmasse kontaminiertes Material: 60.000 to
  • Aushubtiefe: Bis 8m
  • komplexe hydrogeologische Verhältnisse (Kluftgrundwasserleiter, Gipskeuper, mehrere GW-Stockwerke)
  • dicht besiedeltes Industriegebiet, Überlagerung mehrerer Schadensfälle
  • Schadstoffe bis in den zweiten Grundwasserleiter bis in 20 m Tiefe