Der höhengleiche Bahnübergang zwischen Schorndorf und Urbach musste wegen kritischen Verkehrssituationen und häufigen Unfällen beseitigt werden. Im Rahmen der Vorplanung wurden in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Rems-Murr-Kreis insgesamt 7 Varianten geprüft. Zur Ausführung kam die Variante mit dem geringsten Flächenbedarf und den kleinsten Eingriffen in die angrenzenden Wasserschutzgebiete und Biotopstrukturen.

Die Trasse verläuft in den Talauen des Remstals und berührt die Wasserschutzzone II und III der Fassung Roßwasen. Bautechnische Grundwasserschutzmaßnahmen nach RiStWag wurden umgesetzt. Die geringe Tragfähigkeit des Baugrunds wurde durch Bodenaustausch, Bodenverbesserung und Vorschütten der Dammauflast verbessert. Straßenbegleitend verläuft südlich ein neuer Geh- und Radweg. Die bestehenden Wirtschaftswege erhielten einen neuen Anschluss an die K 1881. Für den ÖPNV wurden Busbuchten an der Kleingartenanlage angelegt.

Die Versorgungsträger wurden frühzeitig in Planung und Bau eingebunden, die Umlegung einer Gasleitung musste aus versorgungstechnischen Gründen ein Jahr vor offiziellem Baubeginn durchgeführt werden.

  • Ansprechpartner: Johannes Kuhn
  • Projektzeitraum:
    2002 bis 2014
  • Auftraggeber:
    Landratsamt Rems-Murr-Kreis
  • Ort:
    Urbach
  • Arbeitsgebiet:
    Verkehrsanlagen

Leistungen

  • Vor- und Entwurfsplanung
  • Ausführungsplanung
  • Mitwirkung bei Ausschreibung und Vergabe
  • Bauüberwachung
  • Planfeststellung
  • Projektkoordination (Gesamtprojekt)

Technische Daten

  • Streckenlänge K 1881 ca. 520 m
  • Verkehrsmengen ca. 23.000 Kfz/24h
  • Dammschüttungen ca. 60.000 m3
  • Dammhöhe max. 11 m
  • Straßenüberführung als Dreifeldbrücke, LW ca. 58 m
  • Entwässerungsleitung ca. 300 m