Die Stadt Heimsheim beabsichtigt die Erschließung eines ca. 9,2 ha großen Wohngebietes in westlicher Ortsrandlage im Bereich zwischen der L1175 und der Parkstraße zur Erweiterung des Wohngebietes „Lailberg I“. Durch das Wohngebiet kann die Stadt Heimsheim den aktuell hohen Bedarf an Wohnbauflächen abdecken. Als Erschließungsträger wurde die GSL- Gesellschaft für Stadt und Landentwicklung, Stuttgart beauftragt. Mit der Erschließungsplanung und der Bauüberwachung wurde die Klinger und Partner GmbH durch die GSL beauftragt.

Die entwässerungstechnische Erschließung erfolgt im Trennsystem (platzsparendes Multroschachtsystem) über geplante und zum vorhandene Kanäle zur Kläranlage bzw. Regenwasser nach Rückhaltung in einem Stauraumkanal und Rückhaltezisternen im Baugebiet sowie einer neu herzustellenden Regenwasserableitung in den nahe gelegenen Kotzenbach. Im Zuge der Erschließung des Baugebietes werden Versorgungstrassen für die Gas-, Wasser- und Stromversorgung sowie Telekommunikation und Breitbandverkabelung  errichtet, die Ausführung erfolgt z. T. durch die Versorger auf eigene Kosten.

Die verkehrstechnische Erschließung erfolgt über einen neuen Anschluss an den bestehenden Kreisverkehr an der L1175 in Norden sowie über die bestehende Parkstraße im Süden, die bautechnisch auf den neuen Anforderungen angepasst wird. Innerhalb des Baugebietes werden in den Straßenzügen in begrenztem Umfang öffentliche Stellplätze ausgewiesen

  • Ansprechpartner: Frank Kömpf
  • Projektzeitraum:
    2014 bis 2017
  • Auftraggeber:
    GSL mbH, Stuttgart
  • Ort:
    Heimsheim
  • Arbeitsgebiet:
    Erschließung
    Verkehrsanlagen

Leistungen

  • Mitwirkung bei Ausschreibung und Vergabe
  • Bauüberwachung
  • Planung aller verkehrstechnischen Anlagen
  • Planung aller aller öffentlichen Ver- und Entsorgungsleitunge
  • Verkehrsplanung für den Endzustand

Technische Daten

  • ca. 9,2 ha Wohngebietsgröße, hauptsächlich mit Einzel- und Doppelhäusern sowie einigen Mehrfamililenhäusern
  • ca. 3.600 m Kanal von DN 300 bis DN 700, 1 Stauraumkanal DN 2500 mit ca. 300 m³ Volumen
  • ca. 2.000 m Wasserleitung DN 100 bis DN 150
  • ca. 16.000 m² öffentliche Verkehrsflächen
  • Tiefbauleistungen für Telekommunikation und Breitbandverkabelung