Bei der bestehenden Müllumladestation mit angeschlossenem Wertstoffhof des Landkreises Rastatt ist aufgrund der hohen Anzahl der Benutzer und des zu geringen Platzangebotes ein geordneter Betriebsablauf nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Erforderlich ist eine eine zeitgemäße, den Anforderungen einer modernen Abfallwirtschaft entsprechende Technik und Organisation. Da am vorhandenen Standort weder Umbaumöglichkeiten noch logistische Änderungen möglich sind, soll an einem anderen Standort die Neuerrichtung erfolgen.

In der Konzeption wurde entsprechend der vorgegebenen Rahmenbedingungen ein mehrgliedriges Bauwerk entwickelt, bei dem auf einer durchgehenden Ebene Abfälle angeliefert und auf drei verschiedenen Ebenen wieder abtransportiert werden. Das Konzept sieht dabei vor, den Umschlag von Siedlungsabfällen vom Betrieb des Wertstoffhofes räumlich zu  trennen. Dennoch ist es möglich Zu- und Abfahrtswege  gemeinsam zu nutzen. Alle Abfallbewegungsvorgänge sollen unter einem Schutzdach abgewickelt werden können. Deshalb weist das Konzept eine Volleinhausung, in der Technik einer Normhalle und den Zugang/Ausgang durch Rolltore, vor. Das Konzept sieht eine modulare Umsetzung vor, so dass je nach Bedarf einzelne Teile jeweils reduziert und angepasst werden können.

  • Ansprechpartner: Andreas Maier
  • Projektzeitraum:
    2011
  • Auftraggeber:
    Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Rastatt
  • Ort:
    Rastatt
  • Arbeitsgebiet:
    Abfallwirtschaft

Leistungen

  • Konzeption der gesamten Anlage mit deren Erschließung, der Einhausung sowie aller Nebenanlagen
  • Ermittlung des Flächenbedarfs
  • Kostenannahme

Technische Daten

  • Einzugsgebiet Siedlungsabfall: ca. 65.000 bis 75.000 Einwohner
  • Kapazität für den Umschlag von Siedlungsabfall: ca. 8.450 t/a
  • Annahmekapazität recyclebare Abfälle: ca. 1.350 t/a