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Baugebiet Mühlberg/Finkenberg Äußere Erschließung, Entwässerungsplanung

Zur Entlastung des bestehenden Kanalnetzes durch die Erschließung des Neubaugebietes in Heilbronn-Biberach wird das ankommende Oberflächenwasser in den Böllinger Bach und das Schmutzwasser in das bestehende Kanalnetz eingeleitet.

Die Oberflächenentwässerung zwischen Baugebiet und Böllinger Bach wird über ein Absturzbauwerk mit zuleitendem Zulaufbauwerk sowie einem Stahlbetonkanal geleitet. Das Absturzbauwerk dient als Höhensprung und als Speicher. Der Höhenunterschied von knapp 12 Metern zwischen Zulaufleitung und Sohle des Absturzbauwerks wird mithilfe eines Wirbelfallschachtes überwunden. Dieser hat auch die Aufgabe der Regulierung der Geräuschkulisse, der Energie sowie der Wasserführung. Vom Absturzbauwerk ausgehend gelangt das Oberflächenwasser dann über einen Drosselschacht in den Böllinger Bach.

Hergestellt wird das Absturzbauwerk mithilfe einer überschnittenen Bohrpfahlwand, die als Beckenwand dient. Die Pfahllängen betragen hierbei knapp 18 Meter.

Die knapp 100 Meter lange Verbindungsleitung zwischen Drosselschacht und Absturzbauwerk wird mittels Rohrvortrieb DN 1400 hergestellt. Hierbei dient das Absturzbauwerk als Startgrube, das Drosselbauwerk als Zielgrube.

Der höhergelegene Schmutzwasserschacht wird an das tiefergelegene Kanalnetz mittels Spülbohrverfahren angeschlossen

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Leistungen

- Vorplanung

- Entwurfs- und Ausführungsplanung

- Örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung

Technische Daten

- Rückhaltevolumen gesamt ca. 954 m³

- Abmessungen Absturzbauwerk ⌀ 7,40 m, Tiefe ca. 20 m

- Einleitmenge Böllinger Bach 27 l/s

- Rohrvortrieb DN 1400, ca. 100 m lang

Ansprechpartner:
Markus Posch
Projektzeitraum:
2022 bis 2023
Auftraggeber:
Entsorgungsbetriebe der Stadt Heilbronn
Ort:
Heilbronn
Arbeitsgebiet:
Erschließung / Entwässerung